Fr.Schmitt und Hr.Romeis

Auf die Frage hin was sich in 10 Jahren Schule verändert hat, kann ich nur sagen, die SchülerInnen sind gleich geblieben…aufmerksam…ruhig…stets höflich… halten sich immer an die Regeln!!!! Die Aufgaben einer Lehrkraft sind nicht gleich geblieben. Genau wie bei den Pflegekräften, haben  hier im Laufe der Zeit die Dokumentation und  das QM einen großen Stellenwert eingenommen.

Mein Resümee:

Selbst nach 10 Jahren in der Altenpflegeschule stehe ich immer noch mit Freude vor, neben und hinter meinen Schülerinnen und Schülern um STARKE PflegefachhelferInnen in die Realität zu begleiten und dann letztendlich dort hin zu entlassen.

 

Stephanie Schmitt

Lehrkraft

Ev. Berufsfachschule für Altenpflege

Diakonisches Werk Bamberg-Forchheim e. V.

Los ging es mit dem Zug nach Nürnberg. Erfahrungsfeld der Sinne, was stellt man sich darunter vor? Ein spannender und beeindruckender Lernort, der viele Reize zur Entfaltung der Sinne bietet.
Gleich zu Beginn begeisterte uns der Klangstein. Ein Unikat aus schwarzem Basalt, durch Reiben mit der nassen Hand werden verschiedene Töne erzeugt. Kleinere und größere optische Täuschungen, physikalische Experimente und Lernstationen gab es zu entdecken. Tast-Tisch, Klangkletterstange, Hand-Kugel- Labyrinth, Schokoladenwerkstatt und Balance-Fahrrad und vieles mehr haben uns zum Erkunden und Ausprobieren eingeladen.
Eine sehr spannende und interessante Erfahrung war für uns der Dunkelgang und das Dunkelcafe. Der Dunkelgang ist ein 60m langer absolut stockdunkler Parcours, den es nur mit Händen, Füßen, Ohren und Nasen zu erkunden gilt. Ein sehbehinderter oder blinder Führer leitet diese „Expedition“ ins „Ungewisse“.  Auch das Dunkelcafe ist einen Besuch wert. In vollkommener Dunkelheit wird man von einem blinden Kellner bedient. So wird Essen und Trinken plötzlich zu einer  existenziellen Erfahrung. Was uns im Hellen einfach und normal erscheint, wird im Dunkeln zu einer Herausforderung. Unsere restlichen ungeschulten Sinne waren uns kaum eine Hilfe und so kam ab und zu auch ein beklemmendes Gefühl in uns auf. Eine Erfahrung die zum Nachdenken anregt.                        
Im Klangraum konnten wir dann Töne hören, fühlen und auch sehen. Faszinierend war auch der große chinesische Tempelgong, der seine Töne und Schallwellen durch den ganzen Raum getragen hat. Das ging richtig unter die Haut.
Das Erfahrungsfeld der Sinne auf jedenfall einen Besuch wert. Vieles kann man gar nicht richtig beschreiben, man muss es erlebt haben. Ein super Klassenausflug der sich wirklich gelohnt hat.

Kurs 29, Juni 2011

Naomi Feil
...gut gelaunt in der Pause.
Frau Schubothe und Birgit Seufert bei einer praktischen Übung

Ziel unserer Exkursion am 12.10.2011 war der Workshop „Validation“ in Veitshöchheim mit Naomi Feil.

Nachdem alle 20 unternehmungslustigen Pflegefachhelfer vom Kurs PFH 4 pünktlich eintrafen, ging es für unsere Schulklasse, zusammen mit Frau Gödeke und Frau Schubothe, um 8.10 Uhr in Bamberg los. Spannung und Vorfreude waren groß, nur das verregnete Wetter trübte ein wenig die Stimmung. Wir hatten einen großen Bus für uns allein, so konnte wer wollte es sich „sehr bequem“ machen. Kurz vor Fahrtende wurde unsere komfortable Busreise noch durch einen Stau verzögert, sodass wir nach ca. 1½ Stunden endlich ankamen. Vor Ort stiegen wir alle voller Vorfreude aus und unsere Lehrer besorgten noch schnell die nötigen Eintrittskarten. Zu unserem Erstaunen bekam jeder noch ein Freigetränk dazu. Eile war geboten, doch einige Damen mussten noch mal schnell die Örtlichkeiten aufsuchen bevor es dann wirklich losging.

Die Gespräche und Vorträge hatten bereits begonnen, als wir den Tagungsraum betraten. Das Publikum wurde während der ganzen Veranstaltung zu reger Teilnahme aufgefordert. Es machten auch fast alle interessiert mit. Unter anderem hatte unsere Klassensprecherin Kerstin das große Vergnügen, zusammen mit Naomi Feil und einem weiteren Gast, eine Übung vorzutragen. Wir waren mächtig stolz auf sie, weil sie sich traute vor so vielen Leuten mit Naomi zu reden. Applaus gab es reichlich von allen Seiten. Die Zeit schien wie im Fluge zu vergehen, denn nach mehreren Kurzfilmen und dem Vortrag zum Thema Validation zeigte die Uhr schon fast 17.00 Uhr. Kurz darauf traten wir, teils noch voller Begeisterung, teils doch schon sehr müde, die Heimfahrt an.

So ging ein interessanter und informativer Tag bei Naomi Feil zu Ende. Der Kurs PFH4 bedankt sich bei der Schule, die es uns ermöglichte an diesem Workshop teilzunehmen.

Der Besuch bei Frau Feil hat uns persönlich sehr viel gebracht und wir konnten einiges für unsere berufliche Zukunft mitnehmen.

 

Birgit Seufert