Die Reise in den eigenen Körper,
Nachdem wir, die 19 neuen Auszubildenden des Diakonischen Werkes Bamberg-Forchheim, am 01.09.2011 unseren ersten Schultag hatten, freuten wir uns natürlich, auf für uns neue und interessante Themen.
Aus was besteht unser Körper und wie funktioniert er?
Diese oder ähnliche Fragen hatten wir uns früher schon gestellt, konnten sie aber zum damaligen Zeitpunkt nicht oder nur lückenhaft beantworten.
Am 27.09.2011 war es nun endlich soweit für uns, die erste Stunde im Fach Anatomie stand auf dem Stundenplan.
Nachdem uns unser Dozent, Herr Dr. Thomas Buder begrüßt hatte und wir eine kleine Vorstellungsrunde gemacht hatten, gab uns Herr Dr. Buder einen Einblick in das, was uns die nächsten drei Jahre erwarten wird.
Beispiele aus dem Lehrplan sind: Der Aufbau der Zelle, die einzelnen Organe, den Verdauungstrakt oder das Blut.
Begonnen haben wir schließlich mit der Zelle, dem kleinsten Baustein des Körpers, ohne den kein Leben möglich wäre.
Herr Dr. Buder erklärte uns, dass jede Zelle aus einem Zellkern und einem Zelleib besteht und das der Zellkern unser Erbgut, also unsere DNA enthält. Dass jede Zelle aus 46 Chromosomen besteht und, dass es unter diesen auch welche gibt, die X und Y heißen, wussten wir teilweise, doch wie die einzelnen Chromosomen zusammenspielen, war völliges Neuland für uns.
Auch lernten wir, dass es in jeder Zelle auch Zellorganellen gibt, zum Beispiel die Ribosmen, die Mitochondrien oder den Golgi-Apparat.
Wir, die Schüler vom Kurs 30, verfolgten interessiert den Unterricht und besonders spannend wurde es, als uns erklärt wurde, welche Aufgabe die einzelnen Zellorganellen haben, so sind zum Beispiel die Mitochondrien die Kraftwerke einer Zelle und die Ribosomen sind für die Eiweißherstellung zuständig.
Anschließend gingen wir darauf ein, dass die Zellen Zellverbände bilden, bei denen die Zellen über Verschlusskontakte, Zellkontakte und Kommunikationskontakte verbunden sind und, dass sich zwischen ihnen noch ein Interstitium befindet.
Nachdem wir die Zelle und die Zellverbände ausgearbeitet hatten, ging Herr Dr. Buder noch auf die Osmose und die Diffusion ein, ein geregelter Flüssigkeitshaushalt im Körper und in den Zellen ist schließlich wichtig und von großer Bedeutung.
Die kommende Stunde wurde uns von unserem Dozenten schon schmackhaft angekündigt, wir wiederholen dann kurz die Zelle und arbeiten und zum Gewebe vor.
Voller Vorfreude warten wir schon auf die nächste Stunde. Die Geheimnisse um die Funktionen und den Aufbau des Körpers sind für uns ein sehr spannendes und interessantes Thema, denn schließlich geht es ja in unserem Beruf darum, Zusammenhänge zu erkennen und richtig zu reagieren.
Udo Renner
Kurs 30

